Eine Krippe für die Gschnitzer Pfarrkirche
Damit wurde ein großer Wunsch von Pfarrer Alfons Senfter und unserer Pfarrgemeinde erfüllt!
Anfang der 90er Jahre machten Krippenfreunde aus Telfs mit Pfarrer Alfons Senfter eine Pilgerfahrt ins Heilige Land. Geschickt nutzte Pfarrer Senfter diese Gelegenheit und erzählte leidvoll den Telfer Krippelern (wahrscheinlich in Bethlehem bei einem guten Glas Cremisan-Wein), dass unsere fünf Grödner Krippenfiguren ohne Krippenberg auf dem Seitenaltar stehen müssen.
Somit ist die Idee entstanden, für Gschnitz eine Kirchenkrippe zu bauen.
1992 wurde vom Krippenverein Telfs mit dem damaligen Obm. Robert Heiss, mit seiner Frau Luise und Obm.-Stellv. Pepi Stippler ein großer Krippenberg unentgeltlich gebaut. Der Unterbau für die Krippe und ein Rahmen für das Hintergrundbild wurden von Josef Öttl angefertigt. Der himmelblaue Samtvorhang zur Abdeckung des Altarbildes, sowie das Krippentuch wurden von Hilde Messner und Franziska Eller genäht und samt Stickerei auf dem Krippentuch „Friede den Menschen auf Erden“ von Hilde und Adolf Messner spendiert. Alois Ratgeb malte den Krippenhintergrund. Es wurden auch noch weitere Figuren von Conrad Moroder aus St. Ulrich in Südtirol dazu gekauft.
Gerade rechtzeitig vor Weihnachten konnte die große Krippe für die Pfarrkirche Gschnitz fertiggestellt werden und wurde am 4. Adventsonntag 1992 von Pfarrer Alfons Senfter eingeweiht. Die Gschnitzer Frauen hatten noch den Reinerlös vom Adventbasar als Beitrag für die Krippe zur Verfügung gestellt.
Jedes Jahr in der Adventzeit wird von freiwilligen Helfern das zerlegbare Werk aus dem Abstellraum im Pfarrsaal geholt und zusammengebaut. Die Weihnachtskrippe mit 17 Figuren (zwischen 35 und 50 cm groß) und 7 Schafen kann bis zum 2. Februar, Maria-Lichtmess, besichtigt werden.



